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NAVIGATION IM BAUMSCHATTEN

Mähroboter unter Bäumen

Unter dichtem Blätterdach zählt nicht nur die Flächenleistung. Satellitenempfang, Hinderniserkennung und die Gartenstruktur entscheiden, ob der Roboter seine Spur hält.

Mähroboter in einem Garten mit Bäumen
Die kurze Antwort

Bei vielen hohen oder dicht stehenden Bäumen sind LiDAR oder eine kombinierte Navigation oft leichter planbar als reines RTK. Ein pauschaler Sieger existiert nicht: freie Himmelsbereiche, Mauern und enge Korridore verändern das Ergebnis.

RTK, LiDAR oder Kamera?

RTK kann sehr präzise arbeiten, braucht aber gute Satellitensicht. LiDAR erfasst räumliche Konturen und bleibt unter Kronen unabhängiger vom Himmel. Kameras erkennen Objekte und Rasengrenzen, sind jedoch von Licht, Kontrast und Verschmutzung abhängig. Kombisysteme nutzen mehrere Signale.

Vor dem Kauf vor Ort prüfen

  • Wo sieht eine RTK-Station möglichst viel freien Himmel?
  • Wie breit sind Wege zwischen Stamm, Beet und Mauer?
  • Gibt es freiliegende Wurzeln, Fallobst oder tiefe Schattenzonen?
  • Kann das Wunschmodell problematische Bereiche als Sperrzone speichern?
  • Gibt es Rückgabemöglichkeit oder Probebetrieb für den eigenen Garten?

Bauminseln sauber kartieren

Stämme, Beete und Wurzelbereiche sollten mit Sicherheitsabstand als Insel oder Sperrzone erfasst werden. Plane außerdem Wendefläche ein. Mehr Grundlagen findest du im Guide zu Mährobotern ohne Begrenzungskabel.

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Häufige Fragen

Funktioniert RTK unter Bäumen?

Teilweise. Dichte Kronen können Satellitensignale abschatten. Entscheidend sind Standort, Modell und freie Sicht der Referenzstation.

Ist LiDAR unter Bäumen besser?

LiDAR orientiert sich an der Umgebung und ist weniger vom Satellitenempfang abhängig. Engstellen und sehr gleichförmige Flächen bleiben trotzdem zu prüfen.

Was sollte ich vor dem Kauf messen?

Baumabstände, schmale Durchfahrten, Wurzeln, Gefälle und die freie Sicht am möglichen Antennenstandort.